Verlag Oli.F. schreibt:
Ich lebe mit Schizophrenie. Doch ich habe gelernt, dass die Diagnose nicht mein ganzes Leben bestimmt. Über die Jahre habe ich begonnen, die Krankheit nicht in den Mittelpunkt meines Denkens zu stellen, sondern meinen Blick auf meine Stärken, Ziele und Möglichkeiten zu richten.
Ein stabiles Selbstbild entsteht nicht von heute auf morgen. Es wächst durch Erfahrungen, durch Arbeit an sich selbst, durch Rückschläge und Erfolge. Es entsteht, wenn wir uns nicht nur über unsere Schwierigkeiten definieren, sondern auch über das, was wir können, erschaffen und für andere Menschen bedeuten.
Schizophrenie zu haben bedeutet nicht, die eigene Identität zu verlieren. Es bedeutet, den eigenen Weg zu finden und Schritt für Schritt zu lernen, sich selbst wieder zu vertrauen. Jeder Tag, an dem wir an unseren Zielen arbeiten, Verantwortung übernehmen und an uns glauben, stärkt dieses Selbstbild.
Mein Weg zeigt mir: Die Diagnose ist ein Teil meiner Geschichte, aber sie ist nicht meine ganze Persönlichkeit. Ich bin mehr als eine Krankheit. Ich bin Autor, Kreativer, Mensch – und ich arbeite jeden Tag daran, ein stabiles und selbstbestimmtes Leben zu führen.

Schizophrenie vergessen – ein stabiles Selbstbild prägen.
Selbstvertrauen stärken.
Eigene Stärken erkennen.
Zukunft gestalten.
Mensch bleiben.
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